Wenn die Nacht zum Tag wird – Nachtskifahren auf der Hochwurzen

Weißer Teppich

Ein perfekter „weißer Teppich“ wartet auf uns

„Heute Nachtskifahren?“, frage ich drei meiner Freunde am Samstag in einer schnellen SMS. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die Antworten („Jawoi!!“, „I bin dabei“, „Passt perfekt!“) und die versprachen höchste Motivation :-). So starteten wir gegen 18:45 Uhr Richtung Hochwurzen, schließlich wollten wir zu den Ersten gehören, die die frisch präparierte Piste herunter carven (ab 19:00 Uhr ist geöffnet).

Bei der Auffahrt mit der neuen 10er-Gondel bewunderten wir aus dem Fenster den weißen Teppich – Vorfreude pur! Nach rund sechs Minuten Fahrzeit konnten wir endlich loslegen, Ski angeschnallt und ab die Post.

Der Blick aus der Gondel hat nicht zu viel versprochen – Wahnsinn so eine komplett unbefahrene Piste. Denn leider schaffe ich es beim Skifahren am Wochenende nie ganz so früh aus dem Bett, damit ich zu den allerersten auf der Piste gehöre :-). Zwar macht es natürlich keinen großen Unterschied, wenn schon Spuren zu sehen sind – doch jeder der schon mal über so einen „Teppich“ gezogen ist, kann wohl meine Euphorie verstehen.

Geöffnet für das Nachtskifahren hat auf der Hochwurzen die Piste Nr. 33– eine rund 3 Kilometer lange rote Abfahrt, die sich auch „die Vielseitige“ nennt. Diesen Namen wird sie meiner Meinung absolut gerecht, aber am besten mal selbst davon überzeugen.

Nach vier Fahrten waren wir einstimmig der Meinung, uns eine Stärkung verdient zu haben. Ja, die Wintersaison hat erst vor nicht allzu langer Zeit begonnen und wir haben unsere Höchstleistung noch nicht ganz erreicht, außerdem liegen immerhin 707 Höhenmeter zwischen der Tal- und Bergstation :-).

Nach einer Jause in der Hochwurzen-Alm fühlten wir uns wieder bereit für neue Taten, auch wenn sich zwei von uns beinahe von der Après Ski-Stimmung hinreißen ließen, die in der Hütte bereits in Gang war.

Schließlich schafften wir es doch alle zurück auf die Piste und Ines ließ es sich durch die neu gewonnene Power nicht nehmen, einige Kanten für Sprünge zu nutzen, leider konnte ich es fotografisch nicht ganz so toll ablichten – aber für einen kleinen Eindruck reicht es hoffentlich.

Wir hatten jedenfalls richtig viel Spaß und nach zwei weiteren Fahrten beschlossen wir, noch auf ein schnelles Getränk in die Seiterhütte eizukehren. Leider war der Nagelstock belegt, denn ansonsten hätten wir uns hier mit Sicherheit eine Runde ausgespielt.

Auf der letzten verbleibenden Abfahrt hatten wir die komplette Piste für uns alleine und nutzen nochmals die Gelegenheit die Pistenbreite voll auszufahren – Skifahren vom Feinsten. Unten angekommen wurden gerade die letzten Gondeln in ihre Garage eingezogen und damit endete auch für uns ein perfekter Ski-Abend.

 

Nachtskifahren 2013/2014

Täglich (außer Sonntag) geöffnet

Gipfelbahn:

19:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Pistenöffnungszeiten:

19:00 Uhr bis 22:30 Uhr

 

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