Sonnenuntergang am Dachstein – ein wahres Highlight

Noch strahlt die Sonne am Dachstein

Noch strahlt die Sonne am Dachstein

Sonnenuntergang am Dachstein – ich habe viele tolle Bilder davon gesehen und bist jetzt habe ich immer alle beneidet, die sich dieses Erlebnis schon mal gegönnt haben. Zum Glück stand wieder mal ein After-Work-Ausflug am Programm – und endlich sollte auch ich dieses Naturschauspiel live zu Gesicht bekommen.

Ich muss zugeben, ich fühlte mich im Vorfeld wie ein kleines Kind an Weihnachten und das ist jetzt nicht übertrieben. Dieses besondere Gefühl, wenn man sich auf etwas „voigas“ freut. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich bin mir sicher, die meisten haben dies schon mal erlebt. Vielleicht sollte ich zur Erklärung erwähnen, dass ich Sonnenauf- und untergänge sowie Landschaften einfach besonders schön finde – und mögen es viele auch für kitschig halten, ich liebe solche Farbenspiele am Himmel und versuche diese auch gerne mit einem Foto festzuhalten.

Somit ging es nach der Arbeit Richtung Dachstein und ich und meine Kolleginnen und Kollegen durften am Balkon der Dachsteingondel hinauf schweben. (Seit ein paar Monaten gibt es eine neue Gondel und hier hat man die Möglichkeit die Auffahrt im Freien, am Dach zu genießen).

Oben angekommen informierte uns Karl Höflehner, der technische Leiter, über die Neuerungen am Dachstein. Neben vielen interessanten Infos und Hintergrundgeschichten (So hält die Statik der neuen Hängebrücke durchaus Windgeschwindigkeiten von 250 km/h stand.) hatten wir das Glück, dass Herr Höflehner ein absoluter Bergfex ist und uns wirklich jeden einzelnen Gipfel und Gebirgszug beim Namen nennen konnte.

Die imposante Fernsicht, gerade an einem schönen Herbsttag, hat es wirklich in sich – ich werde es mir sparen mit Superlativen herumzuwerfen, aber der Ausblick auf Hochgolling, Großglockner bis zum Großvenediger ist schlicht atemberaubend.

Langsam aber sicher war es schließlich soweit und die Sonne begann sich hinter dem Berg-Panorama abzusenken und färbte den Himmel samt den leichten Wolkenschlieren im schönsten Abendrot.

An dieser Stelle will ich ein paar Bilder sprechen lassen, wobei ich schon finde, dass ein Foto den Moment nie ganz so einfangen kann, wie man es in Wirklichkeit erlebt.

Zwischen all der Knipserei stellte ich irgendwann fest, dass ich von unserer Gruppe alleine übrig geblieben war und sich bereits alle in das Gletscherrestaurant begeben hatten. So war es irgendwann an der Zeit, dass auch ich mich von dem tollen Ausblick getrennt habe. Unter anderem zum Wohl meiner Finger, denn die waren schon leicht angefroren und außerdem freute ich mich riesig auf das Essen.

Zum Sonnenuntergangs-Package gehört nämlich das Fondue und wie ich feststellte, wurde noch mit viel mehr aufgewartet. Suppe, Salatbuffet, Folienkartoffel … was man sich eben so wünscht. Und durch das Fester hatte ich noch immer die Möglichkeit die letzten rot-gefärbten Strähnen am Himmel zu erspähen.

Alles in allem war es ein perfekter Ausflug und vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr zu einem Sonnenaufgangsfrühstück auf den Dachstein … 😉

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